Entwicklung eines Bildungsangebots zu Fairem Handel und der globalen Textilindustrie
Das interaktive Bildungsangebot «Sneakers, Shirts und die Schattenseiten unseres Modekonsums» wurde vom Ökozentrum für das Programm «Fair Trade School» in Zusammenarbeit mit dem Branchenverband Swiss Fair Trade entwickelt. Im Rahmen von drei Lektionen werden den Jugendlichen der Sekundarstufe I die sozialen und ökologischen Auswirkungen der globalen Textilindustrie nähergebracht.
Das modular aufgebaute Unterrichtsangebot orientiert sich am Lehrplan 21 und hat zum Ziel, die Schüler:innen für globale Ungleichheiten in der Textilindustrie zu sensibilisieren und ihnen Handlungsoptionen aufzuzeigen. Durch Wertereflexion und praxisnahe Beispiele werden sie motiviert, Verantwortung zu übernehmen und sich für eine gerechtere sowie nachhaltigere Welt einzusetzen.
Das Ökozentrum war verantwortlich für die pädagogisch-didaktische Entwicklung, den inhaltlichen Aufbau der Lektionen sowie für die Gestaltung der interaktiven Lernsequenzen. Dazu gehören beispielsweise die Visualisierung der globalen Lieferkette eines Kleidungsstücks, die Entwicklung von Reflexionsaufgaben zu Konsumverhalten und Wertevorstellungen sowie ein partizipativer Postenlauf. Dabei sollen die Lernenden nicht nur verstehen, wie Kleidung produziert wird, sondern auch, wie bewusste Kaufentscheidungen positive Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben können.
Das praxisnahe Unterrichtsangebot beinhaltet drei Lektionen zu den Themen Textilien, Konsum und Fairer Handel. Es fördert nachhaltiges Denken und Handeln und befähigt die Schüler:innen, globale Zusammenhänge im Alltag zu erkennen.